Gold: 3000 Dollar für die Unze – wie steige ich jetzt am besten ein?
Frankfurt. Seit mehr als einem Jahr erklimmt der Preis für Gold einen Rekord nach dem anderen – und hat am Freitag sogar erstmals kurz die psychologisch wichtige 3000-Dollar-Marke überschritten. Anleger, die durch die US-Zoll- und Geopolitik verunsichert sind, verkaufen nun Aktien und schichten Teile ihres Depots in sichere Anlagen wie Gold um.
Das Risiko eines Verlusts im Depot schließen Investoren mit dem Umschichten in das Edelmetall allerdings nicht aus: Denn der Goldpreis ist rasant gestiegen, eine bald folgende Korrektur ist auf dem aktuellen Niveau nicht unwahrscheinlich.
Allerdings ist der Kauf von Gold in der Regel ohnehin ein langfristiges Investment, mit dem sich Anleger unter anderem gegen Inflation absichern können. Der Goldpreis schwankt vor allem kurzfristig ähnlich wie Aktien. Investoren mit einem längeren Anlagehorizont können solche Preisschwankungen also eigentlich ignorieren.
Wer aber trotzdem vermeiden möchte, zum ungünstigen Zeitpunkt Gold zu kaufen, kann über einen Sparplan einsteigen. Dort investiert er ähnlich wie bei einem Aktien- oder Fonds-Sparplan monatlich eine fixe Summe in das Edelmetall. Das Handelsblatt gibt einen Überblick über aktuelle Angebote.