1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Märkte
  4. Marktberichte
  5. Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Zollpolitik beunruhigte und machte US-Anleger risikoscheu

Dow Jones, S&P 500, NasdaqZollpolitik beunruhigte und machte US-Anleger risikoscheu

Die Konjunkturprognose der US-Notenbank Federal Reserve verunsicherte die Investorinnen und Investoren an den US-Börsen. Wall Street schließt leicht im Minus. 20.03.2025 - 22:16 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Straßenschild an der New Yorker Börse. Foto: Reuters

New York. US-Anleger sind am Donnerstag auf der Hut geblieben.

  • Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss leicht im Minus bei 41.953 Punkten.
  • Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,2 Prozent auf 5662 Punkte ab.
  • Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 0,3 Prozent niedriger bei 17.691 Zählern.

Zwischenzeitlich schwankten die Kurse auch knapp ins Plus.

Anleger hatten die Konjunktursignale der US-Notenbank zu verdauen. Die Fed hatte am Mittwoch die Zinsen erwartungsgemäß unverändert und die Tür für zwei Senkungen um jeweils 25 Basispunkte bis zum Jahresende offen gelassen.

Das hatte den Aktienmärkten Auftrieb verliehen. Für Unruhe an den Märkten sorgte jedoch, dass die Notenbank ein leicht verringertes Wirtschaftswachstum und eine höhere Inflation prognostizierte. „Dies ist nicht das beste Umfeld für Investoren, um große Risiken einzugehen“, sagte Lilian Chovin, Investmentexpertin bei Coutts. „Wir sollten davon ausgehen, dass die Märkte unruhig bleiben, bis sich die Lage beruhigt und wir mehr Klarheit über die Politik von Donald Trump haben.“

Bevor die Optionen und Futures auf Aktien und Indizes auslaufen, schwanken die Kurse an der Wall Street häufig stärker – so auch am Donnerstag, dem Vortag des großen Verfallsdatums der Derivate. Patrick Dewayne analysiert das Börsengeschehen.

Anleger richten ihr Augenmerk nun auf die bevorstehende Einführung neuer gegenseitiger und sektoraler Zölle, die Anfang April in Kraft treten sollen.

Dollar legt nach Fed-Aussagen zu

Anleger befürchten, dass Trumps aggressive Handelspolitik die Inflation anheizen könnte, was möglicherweise zu einer Rezession führen und den geldpolitischen Lockerungszyklus der Fed stören könnte. Der Dollar-Index lag 0,4 Prozent im Plus bei 103,81 Stellen.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt