Geldanlage: Diese sieben Risiken verstecken sich in der Bayer-Aktie
Düsseldorf. Gemessen an neuen Zahlen ist Glyphosat für Bayer nur noch ein Nebenprodukt. Die mit dem umstrittenen Pflanzenschutzmittel erzielte Rendite sei mittlerweile gering, heißt es in Unternehmenskreisen. Und doch erschüttert bis heute kein anderes Produkt den Leverkusener Konzern seit der Monsanto-Übernahme vor sieben Jahren so sehr wie der Unkrautvernichter.
Auf der Hauptversammlung am Freitag wird Glyphosat wieder die Debatte bestimmen. Denn Bayer will von den Anteilseignern die Erlaubnis zu einer möglichen Kapitalerhöhung einholen, die bis zu sieben Milliarden Euro betragen könnte. Es sei ein reiner Vorratsbeschluss, und es gebe keinen Plan, das Geld in Anspruch zu nehmen, unterstreicht der Konzern.
Das Geld würde Bayer nur dafür verwenden, die milliardenschwere Rechtslast durch die Glyphosatklagen in den USA loszuwerden, etwa für einen neuen außergerichtlichen Vergleich. Der Handelsblatt-Bilanzcheck zeigt, warum Bayer auf das frische Geld angewiesen sein könnte. Die Risiken nehmen zu – jetzt auch durch drohende Pharmazölle der USA, Bayers wichtigstem Markt.