Rheinmetall-Aktie: CEO kauft eigene Aktien und profitiert von Kursgewinnen
Düsseldorf. Rheinmetall-Chef Armin Papperger hat den zwischenzeitlichen Kurseinbruch seines Unternehmens zum Kauf genutzt. Papperger kaufte am Montag Aktien des Rüstungskonzerns für insgesamt 710.000 Euro.
Besser hätte das Timing des Rheinmetall-Chefs kaum sein können: Blickt man auf die weitere Kursentwicklung, dann hat sich das Investment gelohnt.
Die Rheinmetall-Aktie war zum Handelsstart am Montag um 27 Prozent abgestürzt auf bis zu 933 Euro, den tiefsten Stand seit Ende Februar. Im weiteren Handelsverlauf machte sie ihre Verluste zu einem großen Teil wieder wett.
Papperger kaufte insgesamt zwei Pakete, zu einem Durchschnittskurs von 1065 (290 Aktien) und 1058 Euro (380 Aktien). Konzernlenker müssen ihre Käufe bei der Finanzaufsicht Bafin melden.
Zum Handelsende am Montag lagen die Titel des Rüstungskonzerns bereits bei 1244 Euro. Der erzielte Buchgewinn beläuft sich demnach auf ungefähr 122.000 Euro.
Daten von LSEG zufolge wechselten knapp 1,7 Millionen Papiere den Besitzer. Zum Vergleich: In der letzten Börsenwoche im März, also vor den durch die Zollstrategie von Donald Trump ausgelösten Verwerfungen an den Märkten, lag das durchschnittliche Handelsvolumen unter 300.000 Aktien täglich.