Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Moody’s-Herabstufung besorgte Anleger nur kurz – US-Börsen schließen fester
Düsseldorf. Die Börsen in den USA haben zum Wochenstart den Dämpfer durch den Verlust der Top-Bonität des Landes hinter sich gelassen. Die drei wichtigsten Aktienindizes machten anfängliche Verluste von je rund einem Prozent wieder wett.
- Der US-Standardwerteindex Dow Jones schloss 0,3 Prozent fester mit 42.792 Punkten.
- Der technologielastige Nasdaq notierte minimal höher bei 19.215 Zählern.
- Der breit gefasste S&P 500 legte 0,1 Prozent auf 5.964 Punkte zu.
Als letzte der drei großen US-Ratingagenturen hatte Moody's am Freitagabend die Kreditwürdigkeit der USA von „Aaa“ auf „Aa1“ herabgestuft und damit den USA die Top-Bonität entzogen. Die Experten verwiesen auf einen wachsenden Schuldenberg. Verstärkt wurden die Sorgen durch das umfassende Steuersenkungsgesetz von US-Präsident Donald Trump, das vor der Verabschiedung steht. „Angesichts von Trumps Versprechen, die Steuern zu senken, besteht die Befürchtung, dass sich die Situation weiter verschlechtern könnte“, sagte Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown.
Investoren trennen sich infolge besonders von jenen Aktien, die von einer schwächeren Konjunktur und niedrigerer Risikobereitschaft betroffen wären: Der Softwarekonzern Palantir gab zwischenzeitlich rund drei Prozent nach und schloss mit einem Verlust von knapp 2,5 Prozent. Der Chipkonzern Nvidia verlor bis zu zwei Prozent, konnte sich zum Börsenschluss allerdings bei 0,2 Prozent fangen. Und die Aktie des Elektroautoherstellers Tesla verlor zeitweise um vier Prozent und schloss mit 2,4 Prozent im Minus.