Nikkei, Yen, Hang Seng: Asiatische Börsen schließen weitestgehend im Plus
Singapur, Tokio, Peking. Die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten haben sich am Dienstag nur vorsichtig aus der Deckung gewagt. Die US-Handelspolitik belastete weiterhin die Stimmung und sorgte auch in Asien für Zurückhaltung.
- In Tokio legte der Nikkei-Index 0,1 Prozent auf 37.518 Punkte zu.
- Der breiter gefasste Topix notierte 0,1 Prozent niedriger bei 2.775 Zählern.
- Die Börse Shanghai gewann 0,4 Prozent auf 3.359 Punkte.
- Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen stieg um 0,3 Prozent auf 3.850 Punkte.
Japans Zentralbankchef Kazuo Ueda signalisierte die Bereitschaft zu Zinserhöhungen, wenn sich das Wirtschaftswachstum wieder beschleunige. Die höheren US-Zölle könnten Japans Wirtschaft jedoch zunächst durch einen Rückgang der Exporte treffen, was wiederum die Unternehmensgewinne und die Verbraucherstimmung beeinträchtigen könnte, konstatierte Ueda.
Mit Spannung warteten Investoren auf ein angekündigtes Gespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping, das nach Angaben aus dem Weißen Haus wahrscheinlich noch in dieser Woche stattfinden soll.
Trump hatte China beschuldigt, eine Vereinbarung über den Abbau von Zöllen und Handelsbeschränkungen zu verletzen. „Trump hat die Stimmung wieder einmal fest in der Hand“, sagte Matt Simpson, Marktanalyst bei City Index. „Ich vermute, dass wir von einem ‚wirklich großartigen Gespräch‘ oder ähnlichen Worten hören werden.“ Man werde allerdings auf die Zusage zu einem solchen Gespräch aus China warten müssen, das sich in solchen Angelegenheiten gerne Zeit lasse.