Immobilien: Welche Ausnahmen gibt es bei der Spekulationssteuer?
Frankfurt. Wer 2026 eine Immobilie verkauft, kann dabei wieder höhere Einnahmen erzielen. Die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland sind 2025 wieder gestiegen, vor allem in den größten Städten. Das zeigen Zahlen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP), der die wichtigsten Immobilienfinanzierer hierzulande vertritt.
Doch meist fallen auch Kosten an. Neben den Makler- und Notaraufwendungen müssen viele Verkäufer vor allem mit einem weiteren Abzug vom Verkaufspreis rechnen: Der Fiskus verlangt häufig Spekulationssteuer.
Denn wer eine Immobilie nicht selbst nutzt und innerhalb von zehn Jahren ab Kauf wieder veräußert, dessen Gewinn aus der Veräußerung ist in vielen Fällen steuerpflichtig. Die Zahlungen an den Fiskus können angesichts hoher Immobilienpreise gerade in Großstädten schnell eine fünfstellige Summe erreichen.
Doch es gibt Möglichkeiten, mit denen Verkäufer die Steuer umgehen können. Hier sind die wichtigsten Ausnahmeregeln.