Nikkei, Yen, Hang Seng: Asiens Börsen schauen auf die US-China-Gespräche
Singapur, Tokio. Die asiatischen Börsen haben am Dienstag in Erwartung der Ergebnisse der Gespräche zwischen China und den USA ihren Aufwärtstrend vom Montag fortgesetzt. Jeder Fortschritt in den Verhandlungen dürfte die Märkte beruhigen. Die japanische Börse hat am Dienstag fester tendiert.
- In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,0 Prozent auf 38.473 Punkte zu
- und der breiter gefasste Topix notierte 0,6 Prozent höher bei 2.802 Zählern.
- Die Börse Shanghai gewann 0,1 Prozent auf 3.404 Punkte.
- Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen stieg um 0,2 Prozent auf 3.893 Punkte.
US-Präsident Donald Trump äußerte sich positiv zu den Gesprächen im Lancaster House in London, die in der Nacht zum Montag zu Ende gingen und am Dienstag fortgesetzt werden sollten.
„Die Tatsache, dass wir uns immer noch in der Nähe von Rekordhochs befinden, deutet darauf hin, dass der Markt die Aussagen von Trump akzeptiert, und wenn man sich einige der anderen Kommentare von Lutnick und Bessent ansieht, scheint es mir, dass sie mit den Fortschritten relativ zufrieden sind“, sagte Tony Sycamore, ein Marktanalyst bei IG. Die Märkte warteten jedoch auf konkrete Ankündigungen, so Sycamore weiter.
Aufmerksamkeit auf japanischen Staatsanleihen
In Tokio richtete sich die Aufmerksamkeit auch auf den Markt für japanische Staatsanleihen (JGB): Japan denkt darüber nach, besonders langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen, die in der Vergangenheit zu sehr niedrigen Zinssätzen ausgegeben wurden.