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MärkteBIZ-Vize Maechler warnt vor Folgen von Inflationsschocks

Die Vizedirektorin der „Zentralbank der Zentralbanken“ sieht durch den Zollkonflikt ein Stagflationsrisiko. Notenbanken müssten sich womöglich auf eine neue Preisdynamik einstellen.Jakob Blume 01.07.2025 - 03:53 Uhr Artikel anhören
Andréa Maechler: Die BIZ-Vizedirektorin warnt vor den Folgen des Handelskonflikts. Foto: REUTERS

Basel. Die Märkte müssen sich nach Ansicht von Andréa Maechler, Vizedirektorin der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), auf ein erhöhtes Stagflationsrisiko in den USA einstellen. Gemeint ist damit eine Kombination aus erhöhter Inflation und schwachem Wirtschaftswachstum. „Die Wahrscheinlichkeit einer Stagflation ist in den Ländern am höchsten, die Zölle erheben, sei es direkt oder aufgrund von Vergeltungsmaßnahmen“, sagte die Top-Notenbankerin im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Dies betrifft insbesondere die USA.“

Notenbanken müssen laut der Vizedirektion der „Zentralbank der Zentralbanken“ nun genau die Inflationserwartungen beobachten. Eine BIZ-Studie habe gezeigt, dass die Inflationserwartungen der Haushalte auch von länger zurückliegenden Inflationserfahrungen beeinflusst würden. „Das bedeutet: Jeder neue Inflationsschock kann einen länger wirkenden Einfluss auf die Preisdynamik haben.“

Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Andréa Maechler:

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