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Nikkei, Yen, Hang SengAsiatische Aktien ziehen an – Zollverhandlungen weiter im Fokus

Die asiatischen Börsen folgen dem positiven Trend der Wall Street. Doch die Anspannung vor dem Tech-Quartalszahlen begrenzt die Gewinne. 17.07.2025 - 09:17 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Anleger in Asien sind zum Wochenstart vorsichtig. Foto: Reuters

Frankfurt. Trotz stockender Zollverhandlungen mit den USA hat sich die japanische Börse am Donnerstag ins Plus vorgearbeitet. Am chinesischen Aktienmarkt rückten die Indizes ebenfalls leicht vor.

  • Die Börse Shanghai gewann 0,3 Prozent.
  • Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,6 Prozent.
  • Der Nikkei-Index rückte um 0,6 Prozent auf 39.901 Zähler vor, der breiter gefasste Topix gewann 0,7 Prozent.

Anleger hoffen weiterhin, dass die USA und Japan bis zum Fristablauf am 1. August auf einen Handelskompromiss einigen können. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt damit gedroht, die Zölle auf japanische Waren ab August von zehn auf 25 Prozent zu erhöhen.

Die Anleger an den asiatischen Börsen hatten zudem auf die Quartalszahlen wichtiger Technologieunternehmen gewartet. So legte der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC Zahlen vor. TSMC verbuchte einen weiteren Gewinnsprung und das höchste Quartalsergebnis der Firmengeschichte. Das Nettoergebnis sei im zweiten Quartal um 60 Prozent auf umgerechnet 11,63 Milliarden Euro gestiegen, teilte der taiwanische Konzern am Donnerstag mit.

Auch die Zahlen des Streaming-Anbieters Netflix, die im späteren Tagesverlauf erwartet werden, standen auf dem Radar der Investoren. Die Quartalszahlen müssen jedoch die hohen Erwartungen übertreffen. „Da Netflix den S&P 500 seit Jahresbeginn um beachtliche 33 Prozentpunkte übertroffen hat und die Analysten voll auf die positive Anlagestory setzen, muss Netflix mit deutlich besseren Ergebnissen und einer Prognoseanhebung glänzen“, sagte Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone.

Mit zu den auffälligsten Werten an der japanischen Börse zählten zudem die Titel von Seven & i Holdings, die um mehr als neun Prozent abrutschten. Der kanadische Handelsriese Alimentation Couche-Tard zog sein 47 Milliarden Dollar schweres Übernahmeangebot für den Betreiber der 7-Eleven-Ladengeschäfte, Seven&i Holdings, zurück.

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Die Analysten von Citi stuften chinesische Aktien hoch auf „overweight“ und begründeten dies mit vergleichsweise verbesserten Gewinnaussichten, angemessenen Bewertungen und strukturellen Themen wie künstliche Intelligenz und Reformen der Unternehmensführung.

Zudem sorgte die ungewisse Zukunft von US-Notenbankchef Jerome Powell für Nervosität an den Märkten. Zunächst hatten Berichte, wonach US-Präsident  Trump Powell wahrscheinlich bald entlassen werde, Aktien und Dollar fallen lassen. Trump dementierte die Meldungen schnell und beruhigte damit die volatilen Märkte etwas.

rtr
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