Investorenoffensive: Soho House steht kurz vor der Privatisierung
New York. Eine Gruppe von Investoren um den Milliardär Ron Burkle will den prominenten Mitgliederclub Soho House privatisieren, berichtet das „Wall Street Journal“. Burkle, der Hauptaktionär, würde demnach seinen Anteil im Rahmen der diskutierten Vereinbarung abgeben. Der Finanzinvestor Apollo Global soll mehr als 700 Millionen Dollar zur Finanzierung beitragen, so die Zeitung weiter.
Der Wert von Soho House würde sich auf etwa 1,8 Milliarden Dollar belaufen, wobei die Investoren etwa neun Dollar pro Aktie für die öffentlichen Anteile zahlen wollen. Der Schlusskurs am Freitag lag bei 7,64 Dollar. Die neuen Eigenkapitalinvestoren würden von MCR Hotels angeführt, so die Zeitung.
Die Aktien von Soho House sind seit dem Börsengang im Jahr 2021 eingebrochen. Darum hatten sich mehrere Anteilseigner zuletzt für die Privatisierung starkgemacht. Der von Dan Loeb geleitete Hedge-Fonds Third Point Investors hatte die Bemühungen kritisiert und den Prozess als undurchsichtig" bezeichnet.
Soho House wurde 1995 als reiner Mitgliederclub in London gegründet und hat sich seitdem mit Veranstaltungsorten auf der ganzen Welt erheblich vergrößert.