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SAPWas der Konzern mit dem jüngsten Zukauf in der KI-Personalsuche plant

Der Deal ist durch: SAP holt sich mit dem Softwarespezialisten „Smart Recruiters“ Technologie für die Talentsuche ins Haus. Der Dax-Konzern will damit eine Schwäche ausbügeln.Christof Kerkmann 16.09.2025 - 11:15 Uhr Artikel anhören
3D-Illustration des „SAP System Software Automation“, einem Konzept für digitale und skalierbare Prozesssteuerung: Der Konzern setzt nun stärker auf KI. Foto: putilov_denis - stock.adobe.com

Düsseldorf. Lebenslauf hochladen, Fragebogen ausfüllen, Tests absolvieren – und dann wochenlang warten: So zäh läuft die Jobsuche bei vielen großen Konzernen. Das Unternehmen „Smart Recruiters“ will den Bewerbungsprozess mit einer Plattform deutlich einfacher gestalten. So gibt es einen Chatbot, der Kandidaten rund um die Uhr Fragen beantwortet.

Der digitale Assistent ist neuerdings für SAP im Einsatz. Gerade hat der Softwarehersteller aus Walldorf die im Juli angekündigte Übernahme des Personalspezialisten aus San Francisco abgeschlossen.

Damit will der Dax-Konzern ein Geschäftsfeld stärken, das gegenüber Konkurrenten wie Oracle und Workday an Boden verloren hat: Software fürs Personalwesen, im Fachjargon Human Resources (HR) oder Human Capital Management (HCM).

In diesem Markt spiele die Personalgewinnung eine zentrale Rolle, sagt Dan Beck, bei SAP für die Personalplattform „Success Factors“ verantwortlich, im Gespräch mit dem Handelsblatt: „Die richtigen Talente zu gewinnen, ist nicht nur eine Priorität für die Personalabteilung, sondern für das gesamte Unternehmen.“ Entsprechend groß sei das Potenzial: Auf acht Milliarden Dollar taxiert der Manager den Markt.

Das SAP-Management darf nach Einschätzung aus Konzernkreisen auf neue Impulse hoffen. Smart Recruiters gilt demnach als „ambitioniertes“ Führungsteam, das bei der Produktentwicklung zuletzt überzeugt habe – insbesondere Chefin Rebecca Carr hat den Einschätzungen zufolge Eindruck gemacht. Zugleich verstärkt sich der Softwarehersteller bei einer Technologie, die die Geschäftssoftware von SAP revolutionieren könnte: Künstliche Intelligenz (KI).

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