KI-Start-up-Serie: Wie Bienen-Intelligenz die Robotik revolutionieren kann
Düsseldorf. Viele Robotik-Start-ups wollen Maschinen bauen, die dem Menschen nacheifern. Doch laut dem britischen Start-up Opteran reicht es schon, wenn Roboter so schlau sind wie Bienen.
Denn Bienen können ziemlich viel, was mobile Roboter auch können müssen: sich orientieren, Hindernissen ausweichen, Entfernungen einschätzen, Entscheidungen treffen und sogar mit anderen Bienen kommunizieren. Dabei wiegt ein Bienengehirn nur ein Gramm und hat nur eine Million Hirnverbindungen. Im Vergleich: Der Mensch hat davon mehr als 86 Milliarden.
Die Gründer von Opteran, Alex Cope und James Marshall, forschen schon lange daran, die Mechaniken dieses kleinen Gehirns auf Roboter zu übertragen. „Wir nehmen die harte Arbeit der Evolution und verwandeln sie in Software“, sagt Cope.
Die Nachfrage nach autonomen Robotern wächst rasant. Doch gängige Ansätze, um Künstliche Intelligenz (KI) in Roboter zu bringen, brauchen riesige Datenmengen und teure Rechenleistung.
Opteran setzt stattdessen auf „natürliche Intelligenz“. Mit ein paar Kameras können Roboter selbstständig durch fremde Umgebungen navigieren. Laut Opteran ist ihr Ansatz dadurch weitaus effizienter, günstiger und sofort einsatzbereit.