Gesundheit: Social-Media-Tipps können junge Menschen gefährden
Düsseldorf. Viele junge Erwachsene in Deutschland setzen bei Gesundheitsthemen auf Social Media – mit teils gravierenden Folgen. Laut einer repräsentativen Civey-Umfrage im Auftrag des Sensodyne-Herstellers Haleon erlitt jeder Zehnte zwischen 30 und 39 Jahren bereits gesundheitliche Schäden durch fragwürdige Onlinetipps. Besonders im Bereich Zahngesundheit führen vermeintliche „Hacks“ häufig zu Problemen, teilt der Zahnpastaproduzent mit.
Ob selbst gemischte Mittel gegen Zahnverfärbungen oder Hausrezepte für Haut und Ernährung: Fachleute warnen vor ernsthaften Risiken. Betroffene würden von bleibenden Schäden am Zahnfleisch oder überempfindlichen Zähnen nach vermeintlich harmlosen Anwendungen berichten.
Die Studie zeige zudem ein deutliches Vertrauensgefälle. Während mehr als 80 Prozent der Deutschen Ärztinnen und Ärzte als wichtigste Informationsquelle sehen, vertrauen nur 0,2 Prozent Influencern. Trotzdem lassen sich vor allem Jüngere überdurchschnittlich stark von ihnen beeinflussen.
Mit der Kampagne „#TrustRealExperts“ will Sensodyne stärker für Aufklärung sorgen. Zahnärzte und Dentalhygieniker sollen dabei direkt mit Nutzern ins Gespräch kommen und populäre Mythen widerlegen. Ziel ist, Falschinformationen im Netz entgegenzutreten und gesundheitliche Schäden zu vermeiden.