Management: Was Führungskräfte beim internen Aufstieg beachten sollten
Berlin. Die Deutsche Bahn AG hat eine neue designierte Vorstandschefin: Evelyn Palla, 52, Finanzexpertin. Palla kam 2019 von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zur Deutschen Bahn, wo sie Vorständin der Regionalsparte wurde. Dort hatte sie als Managerin großen Erfolg, führte die DB Regio im vergangenen Jahr in die Gewinnzone.
Kritik an ihrer Personalie gibt es trotzdem, vor allem in einem Punkt: Die Managerin gehört seit Jahren einer DB-Führungsriege an, die den so dringend benötigten Neustart des Konzerns bis heute nicht geschafft hat.
Wäre es besser gewesen, den Vorstandsvorsitz der Bahn mit einer externen Person zu besetzen? Und welche Stolperfallen sollten Führungskräfte beachten, die intern aufsteigen? Das Handelsblatt hat bei der Managementforscherin Prisca Brosi von der Kühne Logistics University nachgefragt.
Lesen Sie hier das gesamte Interview.
Frau Brosi, einer der häufigsten Kritikpunkte an der neuen designierten Bahnchefin Evelyn Palla lautet: Sie ist seit 2019 selbst Teil des Bahn-Topmanagements, dem die Sanierung einfach nicht gelingen will. Wäre eine externe Besetzung besser gewesen?