Büroimmobilien: Leerstand von Büroflächen in den Metropolen steigt weiter
Düsseldorf. In den sieben größten deutschen Städten standen Ende des dritten Quartals 8,37 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer. Das ist innerhalb eines Jahres ein Plus von 28 Prozent, zeigt eine Auswertung des Maklernetzwerks German Property Partners (GPP).
Damit werden derzeit 8,7 Prozent der Büros in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München nicht genutzt, ein Plus von 1,9 Prozentpunkten. Besonders betroffen ist Berlin. Dort standen zum Ende des dritten Quartals 1,75 Millionen Quadratmeter leer, 42 Prozent mehr als vor einem Jahr. Auch in Hamburg legte der Leerstand deutlich zu – um 30 Prozent auf 946.000 Quadratmeter.
Die anhaltende wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheit lasse Nutzer nach wie vor bei Anmietungsentscheidungen zögern und auf eine konjunkturelle Stabilisierung warten, sagt GPP-Sprecher Björn Holzwarth. Entsprechend schwach entwickelt sich der Flächenumsatz in den sieben Büromärkten. Dort wurden seit Jahresbeginn knapp zwei Millionen Quadratmeter Fläche umgesetzt. Das ist zwar ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, aber weniger als im Durchschnitt der vergangenen Jahre.