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KIOpenAI kündigt Erotik-Inhalte für ChatGPT an

Elon Musk bietet bei seinem Chatbot Grok schon länger sexualisierte Inhalte an. Kleinere Anbieter setzen ebenfalls darauf. Nun will auch OpenAI-Chef Altman in das Geschäft einsteigen. 15.10.2025 - 12:09 Uhr Artikel anhören
ChatGPT auf dem Handy: OpenAI will nächste Woche eine neue Version des Chatbots veröffentlichen. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Mexiko-Stadt. OpenAI will ab Dezember auf seiner KI-Plattform ChatGPT Inhalte für Erwachsene zulassen. Dafür müsse ein Altersnachweis vorliegen, schrieb Firmenchef Sam Altman am Dienstag auf der Plattform X. „Mit der vollständigen Einführung der Altersüberprüfung und gemäß unserem Grundsatz, erwachsene Nutzer wie Erwachsene zu behandeln, werden wir mehr Inhalte wie Erotik für verifizierte Erwachsene erlauben.“

OpenAI habe ChatGPT bisher bewusst restriktiv gestaltet, um auf mögliche psychische Probleme von Nutzern Rücksicht zu nehmen. Dies habe den Chatbot jedoch für viele Nutzer „weniger nützlich oder unterhaltsam“ gemacht. Inzwischen verfüge OpenAI über neue Werkzeuge, um mit diesem Thema besser umzugehen.

In den kommenden Wochen werde OpenAI zudem eine Version von ChatGPT veröffentlichen, mit der Nutzer den Ton und die Persönlichkeit der Künstlichen Intelligenz (KI) besser bestimmen könnten, kündigte Altman weiter an. „Wenn Sie möchten, dass Ihr ChatGPT sehr menschenähnlich antwortet, viele Emojis verwendet oder sich wie ein Freund verhält, sollte ChatGPT das tun.“

Hintergrund ist, dass verschiedene Nutzer eine frühere Version vermissen, die ihnen mehr Zustimmung gab. Ein Problem war damals, dass die Software auch potenziell schädliches oder riskantes Verhalten befürwortete. Dagegen gibt es laut OpenAI nun Vorkehrungen.

Rivale Elon Musk bietet bei seinem Chatbot Grok schon seit einiger Zeit sexualisierte Inhalte inklusive eines leicht bekleideten animierten Avatars an. Auch bei kleineren Anbietern gibt es Erotik-Chatbots. Zu OpenAI gehört auch die Software Sora, die Videos aus Textvorgaben erzeugen kann.

ChatGPT löste vor rund drei Jahren den aktuellen KI-Hype aus und gilt als der populärste Chatbot mit inzwischen rund 800 Millionen Nutzern pro Woche. Allerdings gibt es nach wie vor Fragezeichen rund um das Geschäftsmodell bei Künstlicher Intelligenz.

Entwickler wie OpenAI oder der Facebook-Konzern Meta sind dabei, hunderte Milliarden Dollar in Rechenzentren zu investieren – es ist aber nicht gesichert, dass sich das rentiert. Daher suchen die Anbieter nach Wegen, mit KI-Funktionen Geld zu verdienen.

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Erstpublikation: 14.10.2025, 23:00 Uhr.

rtr, dpa
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