Märkte: Drei Grafiken zeigen Warnsignale für die US-Wirtschaft
Frankfurt. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat in dieser Woche die Leitzinsen gesenkt, befindet sich mit Blick auf die US-Konjunktur aber ein wenig im Blindflug. Wegen des Haushaltsstillstands sind Behörden seit dem 1. Oktober geschlossen. Deshalb hat es seither bis auf Inflationszahlen keine makroökonomischen Daten von staatlicher Seite gegeben.
Fed-Chef Jerome Powell spielte dies indes etwas herunter. Es seien genügend alternative Datenquellen von privaten Anbietern oder der von der Notenbank selbst erhobene Konjunkturindex Beige Book vorhanden. In ihrem Statement schrieben die Notenbanker: „Die verfügbaren Indikatoren deuten darauf hin, dass die wirtschaftliche Aktivität weiterhin in gemäßigtem Tempo wächst.“
Die Anleihestrategen des britischen Fondshauses M&G Investments sehen das etwas anders. Sie befassen sich traditionell zu Halloween mit Daten, die weniger im Blickpunkt stehen und Anleger das Fürchten lehren können.