Börse Stockholm: Das Erfolgsgeheimnis von Europas aktivstem IPO-Markt
Frankfurt, Stockholm. Während der deutsche Leitinedx Dax im laufenden Jahr bisher mehr als 15 Prozent gewonnen hat, sind Börsengänge in Deutschland rar. 2025 gab es Initial Public Offerings (IPOs) im Gesamtvolumen von 1,1 Milliarden Euro, wie Zahlen des Datenanbieters Dealogic zeigen. Dass es im wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld anders geht, zeigt das derzeit erfolgreichste Land für Börsengänge: Schweden.
Seit Jahresbeginn verzeichnet die Börse Stockholm den Daten zufolge IPOs mit einem Gesamtvolumen von 6,4 Milliarden Euro. Das Volumen liegt nicht nur weit vor Deutschland: Selbst Großbritannien mit dem international bedeutenden Finanzplatz London kommt auf ein Volumen von nur 1,6 Milliarden Euro.
Dass die Nasdaq Stockholm ein sehr gutes Umfeld vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen bildet, hat einen einfachen Grund: Die ausgeprägte Aktienkultur ist in Europa nahezu einmalig.
Doch was verbirgt sich hinter dem Erfolg von Schwedens IPO-Markt – und was kann Deutschland lernen? Deutet sich hierzulande bereits eine Öffnung hin zu einer stärkeren Aktienkultur an – und vor allem: Lässt sich das Potenzial des deutschen Mittelstands am Kapitalmarkt nutzen?