1. Startseite
  2. Politik
  3. International
  4. USA: Goldman und HSBC in Gerichtsunterlagen als Epsteins Banker genannt

USAGoldman und HSBC in Gerichtsunterlagen als Epsteins Banker genannt

Nach neuen Einblicken in das Epstein-Netzwerk tauchen weitere Banken in den Unterlagen auf. Goldman Sachs führte nach seiner Verurteilung bis 2010 ein Vermögenskonto für den Sexualstraftäter. 04.11.2025 - 19:12 Uhr Artikel anhören
Epstein und Trump auf einem Protestplakat: Auch Goldman Sachs und HSBC tauchen in Bankunterlagen auf. Foto: REUTERS

New York. Jeffrey Epstein hat über Jahre hinweg Gelder über Konten bei namhaften Großbanken wie Goldman Sachs und HSBC bewegt. Das geht aus nun offengelegten US-Gerichtsunterlagen hervor, die weitere Facetten des Finanznetzwerks des verurteilten Sexualstraftäters beleuchten, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

Goldman führte bis 2010 ein Vermögenskonto für Epstein, zwei Jahre nach seiner Verurteilung wegen eines Falles von sexueller Belästigung einer Minderjährigen, der zu einer umstrittenen 13-monatigen Haftstrafe in Florida führte. Der wohlhabende Financier und Sexualstraftäter hatte über viele Jahre systematisch Minderjährige sexuell missbraucht. Er wurde 2019 erneut verhaftet und angeklagt. Nach offiziellen Angaben beging der 66-Jährige im selben Jahr in seiner Gefängniszelle Selbstmord.

Wie Epstein sein Geld verdiente, mit welchen Banken er zusammenarbeitete und wie viel diese über seine Verbrechen wussten, wird seit seinem Tod aufgearbeitet. Einige Banken, die mit Epstein Geschäfte machten, haben sich mit seinen Opfern geeinigt und Gesetzgeber haben Untersuchungen seiner Finanzgeschäfte gefordert.

Ein Sprecher von Goldman Sachs erklärte, die Geschäftsbeziehung sei 2010 beendet worden und die Vermögenswerte seien abgezogen worden. HSBC wollte sich gegenüber Bloomberg nicht zu den Vorgängen äußern.

Laut den Dokumenten taucht Epsteins Name zudem bei drei Konten der Schweizer Privatbanking-Sparte von HSBC auf. Erwähnt werden ebenfalls Konten bei BNP Paribas sowie einer Bank, die inzwischen zu Truist Financial gehört. Diese Institute kommentierten die Vorgänge ebenfalls nicht.

US-Repräsentantenhaus

Demokraten fordern Epstein-Unterlagen von Deutsche-Bank-Chef Sewing und anderen CEOs

Verwandte Themen
HSBC
Goldman Sachs
Bloomberg

Die Unterlagen zeigen Verbindungen Epsteins zu den Konten, nennen aber keine Kontostände oder den Umfang der jeweiligen Geschäftsbeziehungen. Die Berichte wurden von einem Bundesgericht in Manhattan auf Antrag der New York Times und des Wall Street Journal freigegeben.

Die jetzt offengelegten Unterlagen, die teils Transaktionen bis in das Jahr von Epsteins Tod 2019 enthalten, zeichnen ein zunehmend detailliertes Bild eines Geflechts von Konten, über das mutmaßlich Gelder im Zusammenhang mit Menschenhandel verschoben wurden. Bloomberg hatte zuletzt berichtet, Epstein habe sich ab 2007 aktiv gegen eine Geldwäsche-Ermittlung zur Wehr gesetzt.

Bloo
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt