Pharmaindustrie: Diese Faktoren fördern milliardenschwere Übernahmen
München. Der Wettbewerb um „Biotech-Perlen“ nimmt zu. Das ist der Satz, der im überfüllten Saal des Londoner Waldorf-Hotels immer wieder fällt. Etwa 4500 Manager, Banker und Investoren drängen sich Schulter an Schulter zur Eröffnung der Jefferies Global Health Conference.
Vor Ort wird schnell klar: Weltweit schauen Pharmakonzerne nach Übernahmekandidaten, denn sie kämpfen mit auslaufenden Patenten wichtiger Medikamente und fehlender Innovation. Das macht Biotech-Firmen für sie attraktiv. Junge Unternehmen entwickeln Medikamente im Grunde mit dem Ziel, sich früher oder später an Konzerne zu verkaufen – ganz oder teilweise.
Dieser Ansatz geht immer häufiger auf, denn nach einem schwachen Übernahmejahr 2024 folgt seit einigen Monaten ein Milliardendeal auf den nächsten. Der Trend könnte sich fortsetzen: Pharmakonzerne verfügen über Milliardensummen. Doch vielen fehlt eine Strategie.