Energie: Was zu Verzögerungen beim Bau neuer Gaskraftwerke führt
Düsseldorf, Berlin. Beim von der Bundesregierung geplanten Bau neuer Gaskraftwerke dürfte es für einige Unternehmen langsamer vorangehen als geplant. Das zeigt eine Umfrage des Handelsblatts unter den größten Kraftwerksbetreibern und deren Zulieferern. Dadurch könnten kleine, dezentrale Gasmotoren an Bedeutung gewinnen.
Eigentlich wollte Deutschland bis 2030 neue Gaskraftwerke errichten, um den fortschreitenden Ausstieg aus dem Kohlestrom auszugleichen. Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, den Bau neuer Gaskraftwerke von bis zu 20 Gigawatt (GW) Leistung in Deutschland fördern zu wollen.
Nun will sich die Regierungskoalition mit der Europäischen Kommission darauf einigen, dass Deutschland zunächst bis zu zwölf GW an Kraftwerken ausschreiben darf. Bestenfalls können die dann auch schnell in den Bau gehen.
Doch in der Praxis stehen die Unternehmen, die das umsetzen sollen, vor großen Herausforderungen. Der Bau einiger Gaskraftwerke könnte sich verzögern. Das Handelsblatt nennt die Probleme – und wo die Lösungsmöglichkeit sogar einen Vorteil bietet.