Volks- und Raiffeisenbanken: Deshalb sollen die Regeln für Krisenbanken strenger werden
Frankfurt. Die Volks- und Raiffeisenbanken ziehen Konsequenzen aus der Häufung von teuren Rettungsfällen und streben unter anderem strengere Regeln für Krisenbanken an. So will die genossenschaftliche Finanzgruppe ihrer Sicherungseinrichtung, die Banken in Schieflage auffängt, mehr Befugnisse verschaffen. Über die geplanten Maßnahmen will der BVR-Verbandsrat, das Spitzengremium des Branchenverbands, nach Handelsblatt-Informationen am kommenden Donnerstag abstimmen.
Die Zustimmung des Verbandsrats gilt Insidern zufolge als wahrscheinlich. Um die neuen Regeln in Kraft zu setzen, ist der Beschluss der BVR-Mitgliederversammlung, in der alle rund 650 Genossenschaftsbanken eine Stimme haben, nötig. Die nächste Mitgliederversammlung findet im Sommer 2026 statt.