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KonsumEinzelhändler erwarten schwaches Weihnachtsgeschäft

Vor Weihnachten steigt normalerweise der Umsatz im Handel. Dieses Jahr blicken die Händler aber pessimistisch auf die anstehenden Vorweihnachtswochen. Nur eine Sparte wächst überraschend. 27.11.2025 - 08:05 Uhr Artikel anhören
Der Einzelhandel spürt aktuell die Kaufzurückhaltung der Kunden. Foto: Oliver Berg/dpa

Berlin. Die Einzelhändler in Deutschland blicken vor dem ersten Adventswochenende pessimistisch auf die anstehende heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts. Rund jedes vierte Unternehmen rechnet mit einem schlechten Verlauf, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Münchner Ifo-Instituts ergab.

Knapp die Hälfte erwartet ein durchschnittliches Geschäft, nur zehn Prozent hoffen auf einen guten Verlauf. „Die Erwartungen der Einzelhändler sind gedämpft“, lautet das Fazit von Klaus Wohlrabe, dem Leiter der Ifo-Umfragen. „Viele Händler gehen ohne große Hoffnung in die wichtigste Verkaufsphase des Jahres.“

Die Erwartungen fallen demnach düsterer aus als im Vorjahr: 42,2 Prozent der Einzelhändler rechnen mit einem schlechteren Jahresendspurt als 2024. 35 Prozent planen mit unveränderten Umsätzen. Lediglich sieben Prozent erwarten eine Verbesserung. „Ein Blick auf die einzelnen Segmente zeigt ein durchweg trübes Bild“, so das Ifo-Institut.

Es gebe aber eine Ausnahme: Im Bucheinzelhandel überwiegen die optimistischen Stimmen. Die Händler von Spielwaren sind dagegen besonders pessimistisch, obwohl dies sonst ein starker Bereich im vorweihnachtlichen Handel sei. Hier erwartet rund jeder zweite Händler ein schlechteres Ergebnis.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet dieses Jahr wegen der allgemeinen Konjunkturflaute nur ein leichtes Umsatzplus im Weihnachtsgeschäft. Die Einnahmen dürften im November und Dezember um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 126,2 Milliarden Euro klettern. Das Plus würde damit deutlich kleiner ausfallen als 2024 mit 3,8 Prozent.

Rund um die anstehenden Schnäppchentage Black Friday und Cyber Monday befürchtet der HDE sogar erstmals ein Umsatzminus. Erwartet werden Erlöse von 5,8 Milliarden Euro und damit zwei Prozent weniger als vor einem Jahr.

rtr
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