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Doosan BobcatKonkurrent will Mehrheit an Wacker Neuson übernehmen

Die südkoreanische Doosan Bobcat verhandelt über die Übernahme des deutschen Baumaschinenherstellers Wacker Neuson. Die Aktie schießt daraufhin nach oben. 02.12.2025 - 15:07 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Wacker Neuson: Doosan Bobcat erwägt wohl mehr als 60 Prozent der Aktien von Großaktionären zu übernehmen. Foto: Wacker Neuson

Frankfurt. Der südkoreanische Baumaschinenhersteller Doosan Bobcat will die Mehrheit am deutschen Konkurrenten Wacker Neuson übernehmen. Wacker Neuson bestätigte am Dienstag fortgeschrittene Gespräche mit Doosan Bobcat über den möglichen Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung. Doosan Bobcat erwäge, rund 63 Prozent der Aktien von Großaktionären zu übernehmen, teilte das Münchner Unternehmen mit.

Zudem sei ein öffentliches Barangebot an alle außenstehenden Aktionäre geplant. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor über ein Interesse von Doosan berichtet.

Wacker-Neuson-Aktien legten an der Börse um mehr als 24 Prozent zu und waren mit Abstand größter Gewinner im Kleinwertesegment SDax.

Es sei aber noch nicht sicher, ob die Großaktionäre tatsächlich Aktien verkaufen werden, teilte Wacker Neuson weiter mit. Auch sei noch nicht abzusehen, ob Doosan ein öffentliches Übernahmeangebot vorlegen werde.

Einige Top-Investoren von Wacker Neuson haben laut einem Bloomberg-Bericht vom Juni einen Verkauf des deutschen Unternehmens in Betracht gezogen. Sie arbeiteten mit einem Berater zusammen, um das Interesse an ihren Anteilen zu ermitteln.

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Wacker Neuson baut unter den Marken Wacker Neuson, Kramer, Weidemann und Enar alles von Baggern und Radladern bis hin zu Stampfern und Walzen. Das Unternehmen mit Sitz in München mit rund 6000 Mitarbeitern hat seine Wurzeln in einer Schmiede, die 1848 zur Zeit der Deutschen Revolution in Dresden gegründet wurde.

Eine Reihe von Wacker-Neuson-Aktionären bündeln ihre Anteile in der Wacker Familiengesellschaft mbH, die 15 Prozent des Unternehmens besitzt. Eine Stiftung namens PIN Privatstiftung hält 26 Prozent, während die SWRW Verwaltungs-GmbH einen Anteil von 17 Prozent besitzt.

rtr, dpa-AFX
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