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AnleihenInvestoren beobachten ein seltenes Phänomen am Anleihemarkt

Die Ratings vieler Euro-Staaten haben sich in den vergangenen Jahren angeglichen. Nun stößt diese Entwicklung an ihre Grenzen. Das wirkt sich auf den Bondmarkt aus, weiß Leonidas Exuzidis. 15.01.2026 - 18:00 Uhr Artikel anhören
Der Autor: Leonidas Exuzidis berichtet über Geldpolitik und Märkte. Foto: IMAGO/Westend61, Constantin Ranke für Handelsblatt

Es gibt diverse Indikatoren, um Griechenlands fiskalische Fortschritte in den vergangenen Jahren aufzuzeigen: den Schuldenabbau etwa, die vorzeitige Rückzahlung von Krediten, das starke Wirtschaftswachstum, die Entwicklung der langfristigen Kapitalmarktzinsen. Eine weitere Möglichkeit: der Blick auf die Kreditwürdigkeit.

Legt man die Urteile der drei großen Ratingagenturen S&P, Moody’s und Fitch zugrunde, verfügt Griechenland mittlerweile über eine durchschnittliche Bonität von BBB samt stabiler Aussichten. Seit knapp einem Jahr bewerten alle großen Ratingagenturen den Mittelmeerstaat wieder als investitionswürdigen Schuldner.

Griechenlands Entwicklung ist sicher ein Extrembeispiel. Sie ist dennoch eine Referenz für einen mehrjährigen Trend im Euro-Raum: die Ratingkonvergenz vieler Euro-Staaten. Gleichzeitig sollten sich Marktakteure bewusst sein: Dieser Prozess erreicht jetzt seine finale Phase.

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