Start-up: Die Softwarefirma Osapiens ist Deutschlands erstes Einhorn 2026
Berlin. Nur zwei Wochen nach dem Jahresstart steigt das erste deutsche Start-up zum „Einhorn“ auf: Der Mannheimer Softwarespezialist Osapiens erreicht mit einer neuen Finanzierungsrunde erstmals eine Milliardenbewertung. „Die Bewertung von über einer Milliarde Dollar ist ein sehr positives Zeichen für uns“, sagte Firmenmitgründer Matthias Jungblut exklusiv dem Handelsblatt.
Osapiens bietet über seine Plattform 25 verschiedene cloud- und auf Künstliche Intelligenz (KI) basierte Softwarelösungen an, die Unternehmen dabei helfen sollen, transparente Lieferketten abzubilden sowie internationale und nationale Vorschriften zur Nachhaltigkeits- und ESG-Berichterstattung einzuhalten.
„Das neue Einhorn ist ein sehr gutes Signal für die Branche insgesamt – auch weil damit bewiesen ist, dass deutsche KI-Firmen weiterhin signifikante Investitionen anziehen“, sagte Julian Riedlbauer, Partner bei der Investmentbank Drake Star.
Im vergangenen Jahr waren mit dem Drohnenhersteller Quantum Systems und der Berliner KI-Firma Parloa die ersten beiden neuen Einhörner erst im Mai entstanden.