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SicherheitTikTok will mit neuer Technologie Nutzer unter 13 Jahren besser erkennen

Australien hat Nutzer unter 16 Jahren gesperrt, auch in der EU läuft die Debatte. Die Technologie wurde speziell für die EU entwickelt. 16.01.2026 - 10:14 Uhr Artikel anhören
Handy in der Hand: Kinder sollen in sozialen Medien besser geschützt werden. Foto: REUTERS

Stockholm. TikTok will in den kommenden Wochen eine neue Technologie zur Alterserkennung in Europa einführen. Das sagte die zum chinesischen Konzern ByteDance gehörende Videoplattform der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Damit reagiert TikTok auf den Druck von Regulierungsbehörden, Konten von Kindern unter 13 Jahren besser zu erkennen und zu löschen.

Das neue System analysiert Profilinformationen, veröffentlichte Videos und Verhaltensmuster, um das Alter von Nutzern einzuschätzen. Konten, die von der Technologie als potenziell minderjährig eingestuft werden, sollen von spezialisierten Moderatoren überprüft und nicht automatisch gesperrt werden, wie TikTok erklärte.

Der Einführung sei ein einjähriges Pilotprojekt in Europa vorausgegangen. Die neue Technologie sei speziell für Europa entwickelt worden, um die EU-Datenschutzvorgaben zu erfüllen. Sie sei in Zusammenarbeit mit der irischen Datenschutzkommission entstanden, die als federführende EU-Aufsichtsbehörde für TikTok zuständig ist. Wenn die neue Technologie starte, würden die europäischen Nutzer informiert.

Europäische Behörden prüfen verstärkt, wie Plattformen die Altersüberprüfung ihrer Nutzer im Rahmen der strengen Datenschutzvorschriften handhaben. Es bestehen Bedenken, dass die jetzigen Vorgehensweisen entweder unwirksam sind oder zu stark in die Privatsphäre eingreifen. Das Europäische Parlament drängt auf Altersgrenzen für die Nutzung von sozialen Medien.

Australien geht seit einem Monat strikt gegen die Nutzung sozialer Medien von unter 16-Jährigen vor. Seit das Verbot am 10. Dezember in Kraft trat, haben die Anbieter 4,7 Millionen Konten von australischen Jugendlichen deaktiviert, wie die Internet-Aufsichtsbehörde des Landes am Freitag mitteilte. Bei Verstößen drohen den Plattformen Geldstrafen von bis zu 49,5 Millionen australischen Dollar (rund 28,5 Millionen Euro). Die Zahl der gesperrten Konten ist deutlich höher als Schätzungen vor der Einführung des Gesetzes.

rtr
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