Grönland: Wie die US-Politik Trumps Zölle verhindern könnte
Washington. In den USA regt sich Widerstand gegen den Plan von Präsident Donald Trump, Grönland zu übernehmen, und seine Ankündigung, Strafzölle gegen acht europäische Staaten zu verhängen. Die Zolldrohungen stießen teilweise auf scharfe Kritik – selbst in den Reihen der Republikaner.
Zwar haben bisher nur wenige republikanische Senatoren und Abgeordnete Trumps Vorgehen öffentlich kritisiert, doch der Unmut steigt. Die US-Senatoren Jeanne Shaheen (Demokratin) und Thom Tillis (Republikaner), Co-Vorsitzende der überparteilichen Nato-Beobachtergruppe des Senats, riefen Trump in einer gemeinsamen Mitteilung auf, die Drohungen zu beenden. „Es besteht weder die Notwendigkeit noch der Wunsch nach einer kostspieligen Übernahme oder feindlichen militärischen Besetzung Grönlands“, heißt es darin.
Das Handelsblatt zeigt, welche Optionen die Kritiker Trumps haben – und worauf es ankommt, wenn sie die Zölle noch stoppen wollen.
Sind die angekündigten Zölle legal?
Trump hatte am Samstag zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Staaten angekündigt. Auf alle Waren sollen ab 1. Februar zunächst zehn Prozent und ab 1. Juni 25 Prozent erhoben werden – so lange, bis eine Einigung über den „vollständigen und umfassenden Kauf Grönlands“ erzielt sei, wie Trump mitteilte.