MBA-Studiengebühren: Karriereturbo mit Restrisiko
Ein MBA verbessert Gehaltsaussichten und Aufstiegschancen.
Foto: Nicolas TAVERNIER/REA/laifOldenburg. Von Studenten, die einen Master of Business Administration (MBA) machen wollen, wird ein hohes Maß an logischen und analytischen Fähigkeiten verlangt. Die brauchen sie allerdings nicht erst im Studium, sondern schon vorher: bei der Überlegung, ob sich das zeit- und kostenintensive Unterfangen überhaupt lohnt.
Je nach Kurs und Hochschule fallen Gebühren im hohen fünfstelligen Bereich an, bei internationalen Spitzen-Unis auch schon mal mehr als 100.000 Euro Kosten. Hinzu kommt der Verdienstausfall, sofern das Studium in Vollzeit läuft. Auch die Lebenshaltungskosten können sich auf erkleckliche Beträge summieren, vor allem, wenn man an Top-Standorten wie Boston oder Paris studiert.
Andererseits verspricht ein MBA Karrieren und Gehälter, mit denen ein einfacher BWL-Abschluss nicht mithalten kann. Wer einen Abschluss aus Harvard, Stanford oder London hat, darf sich als Teil der globalen Wirtschaftselite fühlen. Der Gehaltszuwachs durch einen MBA an einer renommierten Business-School liegt einer Studie des Hochschulrankings QS von 2015 zufolge bei 85 Prozent. Aber auch der Abschluss an einer weniger berühmten Hochschule kann ein lukrativer Karriereturbo sein – wenn die Parameter stimmen.