Serie Ratgeber MBA – Teil 2: Wo MBA-Abschlüsse teuer, aber wertlos sind – 5 Kriterien, auf die Sie achten sollten
Nicht alle Business-Schools unterhalten eigene Räumlichkeiten.
Foto: mauritius imagesDüsseldorf. Dass schlecht über seine Trump University geredet wurde, war dem frisch gewählten US-Präsidenten Donald Trump offensichtlich ein Dorn im Auge. „Absolventen betrogen“, „unseriöses Angebot“, so lauteten einige der Vorwürfe des New Yorker Generalstaatsanwalts – peinlich für den neuen ersten Mann Amerikas.
So nahm der Namenspatron und Eigentümer der Trump University kurz nach seiner Wahl viel Geld in die Hand: Mit 25 Millionen US-Dollar (umgerechnet 23 Millionen Euro) kaufte sich Trump von den Klagen frei, die gegen sein Institut erhoben worden waren.
Seither ist in diesem Fall Ruhe eingekehrt. Doch auf dem Bildungsmarkt werden fröhlich weiter Mogelpackungen angeboten, als hätte es die Causa Trump nie gegeben. Vor allem mit dem renommierten Wirtschaftsabschluss MBA schmücken sich zahlreiche Business-Schools aus aller Welt – und längst nicht alle sind seriös.
„Titelmühlen“ nennt man die Pseudo-Hochschulen, bei denen das wichtigste Auswahlkriterium für ihre Studenten der Besitz einer Kreditkarte zu sein scheint. Sie geben sich klangvolle Namen und versenden edel anmutende Hochglanzbroschüren, doch die Titel, die sie verleihen, sind das Papier nicht wert, auf das die fantasievollen Abschlussurkunden gedruckt werden.