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Automotive Carbon FibersSGL übernimmt Joint-Venture mit BMW

SGL übernimmt das Joint-Venture Automotive Carbon Fibers mit BMW schrittweise komplett. Bis 2020 soll der Kohlenstoff-Spezialist der alleinige Eigentümer werden. Die Kooperation mit BMW soll aber fortgesetzt werden. 24.11.2017 - 14:58 Uhr Artikel anhören

Die Übernahme von Joint Venture zusammen mit BMW soll keine Auswirkungen auf die BMW Beteiligung an SGL Carbon haben. Das Joint Venture SGL ACF wurde vor acht Jahren gegründet.

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Berlin. Der Kohlenstoff-Spezialist SGL Carbon übernimmt das Joint-Venture mit BMW schrittweise komplett. Er werde mit dem Erwerb des BMW-Anteils von 49 Prozent zwischen Anfang 2018 und bis spätestens Ende 2020 alleiniger Eigentümer von SGL Automotive Carbon Fibers, teilte der Wiesbadener Konzern am Freitag mit. Der Zukauf entspreche der Strategie, alle Stufen der Carbonfaser-Wertschöpfungskette aus einer Hand anzubieten.

Die Kooperation mit dem Münchener Autobauer für die Zulieferung von Carbonfaser-Materialien werde fortgesetzt. Die Transaktion habe keine Auswirkungen auf BMW-Beteiligung an SGL Carbon von 18,44 Prozent. Sie erhöhe aber Umsatz, Betriebsgewinn (Ebitda) und Nettoverschuldung von SGL Carbon im Geschäftsjahr 2018. An den Mittelfristzielen halte das Unternehmen fest.

Der Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile. Die Franzosen kletterten im Ranking in diesem Jahr um einen Rang nach oben, obwohl es beim Umsatz um 0,3 Prozent nach unten ging. Der Umsatz betrug 2016 insgesamt 18,7 Milliarden Euro.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

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Die vor allem für ihre Reifen bekannte Firma aus Frankreich machte 2016 insgesamt 20,9 Milliarden Euro Umsatz. Das bedeutet ein Minus von 1,4 Prozent. Dennoch reicht es für die Top Ten der größten Automobilzulieferer der Welt.

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Die Japaner, ebenfalls vor allem für ihre Reifen bekannt, bleiben trotz eines Minus von 6,7 Prozent auf dem achten Platz der Rangliste. Der Umsatz betrug zuletzt 22,5 Millionen Euro.

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Die zweite japanische Firma in den Top Ten: Aisin, das zur Toyota-Gruppe gehört, darf sich über ein Plus von 15,9 Prozent freuen. Damit lag der Umsatz im vergangenen Jahr bei 28 Milliarden Euro.

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Obwohl die Koreaner, die Hyundai und Kia beliefern, ein Plus von 7,6 Prozent machten, fielen sie um einen Rang zurück. Der Umsatz betrug 30,2 Milliarden Euro.

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Der Stiftungskonzern vom Bodensee konnte Hyundai Mobis überholen, denn das Umsatzplus betrug zuletzt 19,3 Prozent. Der gesamte Umsatz für das Jahr 2016 beläuft sich auf 32,353 Milliarden Euro.

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Der kanadisch-österreichische Automobilzulieferer verzeichnete jüngst ein Umsatzplus von 17,6 Prozent. Mit einem Erlös von 34.587 Milliarden Euro verharrt Magna auf dem vierten Rang.

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Auch Denso verteidigt seine Platzierung im Ranking: Mit einem Jahresumsatz in Höhe von 36.301 Milliarden Euro in 2016 belegt der japanische Automobilzulieferer erneut den dritten Platz.

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Den Silber-Rang gibt es in diesem Jahr wiederholt für den deutschen Zulieferer Continental. Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz 40,6 Milliarden Euro – ein kleines Plus von 3,4 Prozent.

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Mit einem Jahresumsatz von 44 Milliarden Euro verteidigt das Unternehmen aus Baden-Württemberg erneut den Titel des weltgrößten Automobilzulieferers. Bereits 2015 und 2016 sicherte sich Bosch den Platz an der Spitze des Rankings.

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Nicht in die Top Ten, aber in die Rangliste der weltweit 50 größten Automobilzulieferer haben es noch einige deutsche Unternehmen geschafft – unter anderem Mahle. Das Unternehmen konnte den deutschen Konkurrenten Schaeffler durch ein Umsatzplus von 6,4 Prozent überholen und sichert sich diesmal Platz 21. Der Umsatz lag 2016 insgesamt bei 10,4 Milliarden Euro.

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Der Konzern fiel trotz einer Umsatzsteigerung um 3,6 Prozent auf den 22. Rang zurück. Der Umsatz betrug 2016 insgesamt 10,3 Milliarden Euro.

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Erneut belegt das deutsche Unternehmen den 33. Rang. Der Jahresumsatz betrug zuletzt 6,9 Milliarden Euro.

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Zwar kann sich Brose-Chef Jürgen Otto über ein kleines Umsatzplus von 0,9 Prozent im vergangenen Jahr freuen. Der Automobilzulieferer aus Coburg fällt mit einem Umsatz von 6,1 Milliarden Euro aber dennoch von dem 37. auf den 38. Rang zurück.

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Erneut auf Rang 40 landet der Scheinwerfer-Spezialist aus Lippstadt. Er verzeichnete 2016 einen Jahresumsatz in Höhe von 6 Milliarden Euro.

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SGL und BMW hatten das Joint Venture SGL ACF vor acht Jahren gegründet.

rtr
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