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Danie van der MerweSteinhoff benennt Übergangschef

Der Steinhoff-Konzern befindet sich in einer schweren Krise. Aufgrund des Bilanzskandals mussten der bisherige Chef Markus Jooste und Interimschef Christo Wiese gehen. Der Nachfolger kommt nun aus den eigenen Reihen. 19.12.2017 - 14:25 Uhr aktualisiert Artikel anhören

In Deutschland ist der Steinhoff-Konzern vor allem durch die Billig-Möbelhauskette bekannt.

Foto: dpa

Stellenbosch. Im Bilanzskandal bei der Poco-Mutter Steinhoff dreht sich das Personalkarussell an der Führungsspitze weiter. Nachdem der Hauptaktionär, Aufsichtsratsvorsitzende und Übergangschef Christo Wiese seinen Rückzug angekündigt hatte, soll der bisherige Chef des Tagesgeschäfts, Danie van der Merwe, vorerst den Vorstandsvorsitz des Möbelhandels-Konzerns übernehmen. Das teilte der Ikea-Rivale am Dienstag im südafrikanischen Stellenbosch bei Kapstadt mit. Zugleich verhandelt der Konzern mit Banken über Zeit und Geld.

Für die seit Wochen gebeutelten Steinhoff-Aktien ging es am Dienstag aufwärts. Bis zum frühen Nachmittag gewannen die Papiere 8,79 Prozent auf 0,631 Euro. Seit Bekanntwerden des Bilanzskandals Anfang Dezember liegt der Kurs nur noch im Cent-Bereich. Seit Jahresbeginn haben die Papiere fast 90 Prozent an Wert verloren. Steinhoff ist der Mutterkonzern des in Deutschland bekannten Möbelhändlers Poco, der sich jedoch nicht von den Turbulenzen betroffen sieht. Vergangene Woche hatte Steinhoff bereits Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group verkauft und soll umgerechnet rund 293 Millionen Euro einnehmen.

Steinhoff-Chefkontrolleur Christo Wiese

Der entzauberte Milliardär vom Kap

Im Bilanzskandal bei der Poco-Mutter Steinhoff dreht sich das Personalkarussell an der Führungsspitze weiter. Nachdem der Hauptaktionär, Aufsichtsratsvorsitzende und Übergangschef Christo Wiese seinen Rückzug angekündigt hatte, soll der bisherige Chef des Tagesgeschäfts, Danie van der Merwe, vorerst den Vorstandsvorsitz des Möbelhandels-Konzerns übernehmen. Das teilte der Ikea-Rivale am Dienstag im südafrikanischen Stellenbosch bei Kapstadt mit. Zugleich verhandelt der Konzern mit Banken über Zeit und Geld.

Für die seit Wochen gebeutelten Steinhoff-Aktien ging es am Dienstag aufwärts. Bis zum frühen Nachmittag gewannen die Papiere 8,79 Prozent auf 0,631 Euro. Seit Bekanntwerden des Bilanzskandals Anfang Dezember liegt der Kurs nur noch im Cent-Bereich. Seit Jahresbeginn haben die Papiere fast 90 Prozent an Wert verloren. Steinhoff ist der Mutterkonzern des in Deutschland bekannten Möbelhändlers Poco, der sich jedoch nicht von den Turbulenzen betroffen sieht. Vergangene Woche hatte Steinhoff bereits Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group verkauft und soll umgerechnet rund 293 Millionen Euro einnehmen.

dpa
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