Zähne, Krankheit, Reisen: Welche Zusatzversicherungen sich für Verbraucher lohnen
Eine Auslandskrankenversicherung lohnt sich für passionierte Urlauber.
Foto: Getty ImagesFrankfurt. Keine Frage: Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung bietet im Fall der Fälle grundsätzlich eine gute Absicherung. Wer einen über die Basisleistungen hinausgehenden Schutz wünscht, für den empfiehlt sich eine private Zusatzversicherung. Seit 2003 dürfen die gesetzlichen Versicherungen Kooperationen mit privaten Anbietern eingehen, um Zusatztarife zum Beispiel für Zahnersatz, den Besuch beim Heilpraktiker oder eine Chefarztbehandlung anzubieten.
Die Zahl der abgeschlossenen Zusatzversicherungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 2016 nahmen die privaten Versicherer gut 37 Milliarden Euro an Beitragsprämien ein. Rund 30 Prozent davon entfielen auf ergänzende Policen. Doch welche Versicherung ist überhaupt sinnvoll? „Über Zusatzpolicen sollten nur Risiken abgesichert werden, deren Kosten andernfalls die Existenz bedrohen“, empfiehlt die Verbraucherschutzorganisation BDV. Dazu zählten die Auslandsreise-Krankenversicherung und das Krankentagegeld zur Einkommensabsicherung.
Auslandskrankenversicherung
Die Experten der Stiftung Warentest sehen den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung als Muss an – zumindest für alle, die außerhalb Deutschlands urlauben. Zwar zahlen die gesetzlichen Krankenversicherer auch für Behandlungen im europäischen Ausland, allerdings nur die Kosten, die dafür in Deutschland angefallen wären.