Rolemodel Laura Tönnies: „Ein positives Selbstbild kann wahnsinniges Potenzial freisetzen“
Die Gründerin hat Mathematik und Philosophie studiert.
Foto: CorruxBonn. Die junge Frau gilt als „Bagger-Flüsterin“: Mit ihrem Start-up Corrux hat Laura Tönnies ein Überwachungstool für Baumaschinen entwickelt. Die 25-jährige Firmenchefin will damit verhindern, dass Bauprojekte länger dauern als geplant. Kern ihres Unternehmens ist eine Software, die schwere Baumaschinen überwacht und verrät, ob sie einsatzbereit sind und wann sie kaputtgehen könnten.
Tönnies stammt aus einer Familie von Bauunternehmern. Ihre Eltern haben auf der ganzen Welt gearbeitet, sie ist in Deutschland, Spanien, Thailand, Australien, Italien, Kanada und den USA in New York aufgewachsen. In München hat sie Mathematik und Philosophie studiert, im Nebenjob hat sie als Analystin die Trends in der Gründerszene verfolgt, bevor sie selbst im Alter von 23 Jahren gründete.
Im Februar 2019 hat sie zusammen mit ihrem CTO Ryan Henderson und sieben Mitarbeitern die erste Finanzierungsrunde abgeschlossen und gleich drei Millionen Dollar eingesammelt. Das beflügelt die Jungunternehmerin, denn das Geld hilft dabei, die Position von Corrux in Europa und in den USA weiter auszubauen.