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ZahlungsverhaltenIn Deutschland und dem Euro-Raum zahlen immer weniger Menschen in bar

Die Coronakrise hat dem bargeldlosen Bezahlen einen kräftigen Schub gegeben – auch in Deutschland. Hierzulande sind Lastschriften besonders beliebt. 11.09.2020 - 17:25 Uhr aktualisiert Artikel anhören

In Zeiten von Corona gilt kontaktloses Bezahlen als besonders hygienisch.

Foto: obs

Frankfurt . Der Trend zum Bezahlen ohne Scheine und Münzen hat sich in Deutschland und im Euro-Raum schon vor der Coronakrise verstetigt. 98 Milliarden Zahlungen im Währungsraum im Gesamtwert von gut 162 Billionen Euro wurden im vergangenen Jahr bargeldlos abgewickelt, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte. Das waren 8,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Fast die Hälfte (48 Prozent) davon waren Kartenzahlungen, jeweils fast ein Viertel der bargeldlosen Zahlungen machten Überweisungen (23 Prozent) und Lastschriften (22 Prozent) aus. Der Rest waren nach EZB-Angaben unter anderem elektronische Zahlungsmittel wie zum Beispiel Apple Pay oder Google Pay.

Die Coronakrise hat dem bargeldlosen Bezahlen einen kräftigen Schub gegeben – auch in Deutschland, das als ein Land der Bargeldliebhaber gilt. In Zeiten des grassierenden Virus gilt etwa das kontaktlose Bezahlen an der Ladenkasse als besonders hygienisch. Denn Kunden müssen dabei ihre Kreditkarte oder Girocard nicht in ein Gerät einschieben. Die Daten werden stattdessen verschlüsselt übermittelt, wenn die Karte vor das Lesegerät gehalten wird. Bei geringen Beträgen ist nicht einmal die Eingabe der Geheimnummer (PIN) nötig.

Schon vor der Corona-Krise wurde bei den Deutschen das Zahlen ohne Scheine und Münzen beliebter. Insgesamt wurden 2019 rund 24 Milliarden bargeldlose Zahlungen im Gesamtwert von zusammen 61 Billionen Euro abgewickelt, wie aus neuen Statistiken der Bundesbank am Freitag hervorgeht.

Das entspricht einer anzahlmäßigen Steigerung zum Vorjahr um sieben Prozent. Am kräftigsten nahmen die Zahlungen per Karte zu: Hier lag das Plus bei rund 19 Prozent auf 6,3 Milliarden. Besonders beliebt war hierbei die EC-Karte mit einem Anstieg der Nutzung um 20 Prozent.

Auch im gesamten Euro-Raum ist diese Entwicklung feststellbar. Nach Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) wurden 2019 im Währungsgebiet 98 Milliarden Zahlungen im Gesamtwert von 162,1 Billionen Euro ohne Euro-Scheine und Münzen abgewickelt - eine Zunahme zum Vorjahr um 8,1 Prozent. Mit 48 Prozent waren davon rund die Hälfte Zahlungen per Karte. Überweisungen machten 23 Prozent aus, Lastschriften 22 Prozent.

Insgesamt wurden in Deutschland im vergangenen Jahr 24 Milliarden Zahlungstransaktionen im Gesamtwert von 61 Billionen Euro bargeldlos abgewickelt, wie die Bundesbank am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einer Steigerung um sieben Prozent (Anzahl) beziehungsweise acht Prozent (Wert). Am stärksten nahmen dabei die Zahlungen mit Karte zu: um fast 19 Prozent auf 6,3 Milliarden.

dpa, rtr
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