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Bitcoin kaufenSo können Anleger die Kryptowährung kaufen

Trotz der hohen Volatilität von Bitcoin ist das Interesse an der wichtigsten Kryptowährung groß. Ein Überblick, was Anleger bei Investments beachten sollten und wie Sie Bitcoin kaufen.Sören Imöhl und Philipp Frohn 21.02.2024 - 15:17 Uhr Artikel anhören

Anleger können entweder in Kryptowährungen investieren oder sich selbst Münzen anschaffen.

Foto: Handelsblatt

Düsseldorf. Um Bitcoin hat sich in den vergangenen Jahren eine große Szene formiert. Mehr als 20.000 Kryptowährungen sind laut dem Analyseportal Coinmarketcap derzeit im Umlauf. Entstanden ist Bitcoin kurz nach der Finanzkrise. Die ersten Bitcoin wurden 2009 geschürft.

Inzwischen hat sich der Kurs der Digitalwährung vervielfacht. Doch wie funktioniert der Handel mit Bitcoin – und welche Risiken bestehen bei einem Investment?

Wo kann ich Bitcoin kaufen?

Zunächst können sich Anleger über Kryptobörsen wie Binance oder Coinbase mit dem digitalen Geld eindecken. Dort können Anleger nach Kontoeröffnung ihr Fiat-Geld, so werden Währungen wie Euro oder Dollar genannt, gegen Anteile von Bitcoin eintauschen. Gegenwärtig kostet ein Bitcoin rund 48.000 Euro (Stand: 21.02.2024). 

Im Vorfeld sollten Investoren jedoch einzelne Börsenhandelsplätze miteinander vergleichen. Denn die Gebühren der Anbieter unterscheiden sich zum Teil erheblich. Während bei der Kryptobörse Coinbase 1,49 Prozent Gebühren auf den Gesamtbetrag fällig werden, beträgt die Handelsgebühr bei Binance 0,1 Prozent.

Zudem bieten manche Börsen eine kostenlose Ein- und Auszahlung von Fiat-Geld sowie eine kostenlose Verwahrung des Kryptogeldes an, während andere hohe Gebühren verlangen. 

„Bitcoin-only-Börsen“

Neben den großen bekannten Plattformen gibt es in Europa einige Börsen, die Nutzern den Kauf von Bitcoin ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise Relai aus der Schweiz oder Coinfinity aus Österreich. Beide Börsen gelten als sogenannte Bitcoin-only-Börsen und lassen sich via App auf dem Smartphone installieren.

Diese Börsen kaufen für den Kunden Bitcoin für den vereinbarten Preis und senden die Anteile an die Wallet des Nutzers. Diese Wallet gehört bei derartigen Börsen dem Nutzer selbst, da er die „Keys“ – die Zugangswörter für den Zugriff auf die jeweilige Wallet – selbst verwahrt. Dadurch gehören die gehaltenen Coins tatsächlich dem Nutzer selbst.

Ich möchte nur von der Wertentwicklung von Bitcoin profitieren. Wie geht das?

Wer einfach nur an der Wertentwicklung von Bitcoin teilhaben will, kann beispielsweise in Zertifikate investieren. Die Schweizer Bank Vontobel bietet solche Papiere an. Dabei besitzt der Anleger überhaupt keine Coins, sondern ein Derivat. Steigt der Kurs um fünf Prozent, dann steigt auch das Zertifikat um fünf Prozent. Diese Art des Krypto-Investments ist recht simpel. Anleger benötigen kein Wallet, sondern bloß ein Wertpapier-Depot. 

Die im Januar in den USA zugelassenen Bitcoin-Spot-ETFs sind in Europa und Deutschland hingegen noch nicht handelbar. Sie stellen ebenfalls ein Weg dar, von der Wertentwicklung zu profitieren, ohne direkt in die Kryptowährung zu investieren.

Eine weiterer Weg der indirekten Anlage bieten CFD-Broker. CFD steht für „Contracts for Difference“. Ähnlich wie bei Zertifikaten spiegeln auch Krypto-CFDs die Kursentwicklung wider. Die Broker akzeptieren für den Tausch von Fiat-Währung in Kryptogeld verschiedene Zahlungsmethoden – von Überweisungen bis Paypal.

Außerdem können Anleger die CFDs mit einem Hebel versehen, um die Kursgewinne zu multiplizieren. Ein Beispiel: Steigt der Kurs um einen Prozent und liegt der CFD-Hebel bei fünf, beläuft sich der Gewinn auf fünf Prozent. Der Nachteil: Das gilt auch, wenn der Kurs fällt. CFDs sind demnach äußerst spekulative Produkte.

Was mache ich mit meinen Bitcoin?

Wer direkt Bitcoin kauft und nicht bloß auf deren Wertentwicklung spekuliert, benötigt ein Wallet. Die digitale Brieftasche ist Grundvoraussetzung für den Besitz der Coins, also den Code unter dem die Währung gespeichert ist. Prinzipiell funktionieren Wallet-Überweisungen genauso wie ein herkömmlicher Geldtransfer bei einer Bank. Der Unterschied: Statt einer Kontonummer haben Inhaber eine Empfangsadresse.

Nach Download und Installation der Wallet sollten Neu-Anleger ihr digitales Portemonnaie mit einem starken Passwort versehen – einer sogenannten Passphrase. Diesen Coden müssen sie künftig vor jeder Transaktion angeben.

Wichtig: Die Zugangsdaten müssen sich Anleger dringend merken. Denn es gibt keine Möglichkeit, das Passwort zurückzusetzen. Digitalwährungen verfolgen die Philosophie der Dezentralität. Im schlimmsten Fall versperrt man sich mit dem Verlust der Zugangsdaten den Weg aufs Konto.


Ist Bitcoin eine sichere Geldanlage?

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Geldanlagen sind per se risikobehaftet. Je stärker die Werte schwanken, desto höher ist das Wagnis für Anleger. Bitcoin bietet hier keine Ausnahme und birgt aufgrund der hohen Volatilität erhebliche Risiken – sofern man auf eine hohe Rendite in Euro oder Dollar spekuliert. 

Tatsache ist: Anleger, die ihre gekauften Bitcoin über einen Zeitraum von vier Jahren gehalten haben, sind bisher immer in der Gewinnzone gelandet. Da Bitcoin im Vergleich noch ein recht junges Asset ist, stellt das allerdings keine Garantie dar, dass dieser Trend anhält. Das letzte Allzeithoch stammt vom 10. November 2021 und lag bei fast 68.800 Dollar.

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