Digitale Revolution: Augmented Reality: Der harte Kampf um die nächste Plattform
Bei Augmented Reality werden dem Nutzer in seine natürliche Umgebung weitere Informationen eingeblendet. Bei Virtual Reality taucht er komplett in eine fiktive Welt ein. Und dann gibt es noch Anwendungen, die AR und VR vermischen, das ist dann Mixed Reality (MR).
Foto: Getty Images [M]Düsseldorf, San Francisco. „Apple wird zunehmend zum größten Konkurrenten für Facebook“, sagte Mark Zuckerberg Anfang des Jahres zu Analysten. Eine bemerkenswerte Aussage des Facebook-Chefs, denn die Techkonzerne unterscheiden sich im Kerngeschäft fundamental: Hier der Netzwerkbetreiber, der seine Dienste allen Menschen weltweit kostenlos anbieten will und sie durch Werbung refinanziert. Dort der iPhone-Hersteller, dessen Betriebssystem und Programme nur auf den eigenen, vergleichsweise teuren Geräten laufen.
Erste Produkte könnten noch dieses Jahr vorgestellt werden. In der erweiterten Realität werden die digitale und die physische Welt miteinander verschmolzen. Die Wirklichkeit wird so mit Informationen angereichert – etwa Wegweisern, Bedienungsanleitungen oder Werbung.
Beide Firmen messen der Technologie entscheidende Bedeutung zu. Nach Prognosen von Experten könnte sie die Smartphones verdrängen. Vorausgesetzt, sie ist reif für den alltäglichen Gebrauch und so leistungsstark, dass sie in gewöhnliche Brillen integriert werden kann.