Kryptowährungen: Dogecoin und Safemoon: Kleine Coins mit großem Risiko
Die Zahl der Kryptowährungen steigt.
Foto: Getty Images; Per-Anders PetterssonFrankfurt. Nicht nur innerhalb der Kryptowelt sorgten in den vergangenen Wochen zwei Coins für besonderes Aufsehen: Dogecoin, das Maskottchen ist ein japanischer Hund, und Safemoon, verkörpert durch eine Rakete im Logo, machten mit Kursgewinnen von mehreren Tausend Prozent innerhalb kurzer Zeit Schlagzeilen. Dabei waren beide Coins bis vor Kurzem selbst in der Branche noch unbekannt und nahezu wertlos.
Doch seit einigen Wochen steigen die Kurse immer wieder in großen Sprüngen, und das digitale Kleingeld wird zum Geldregen – zumindest für diejenigen unter den Investoren, die früh genug große Beträge investierten.
Für die wenigen Anleger, auf die das zutrifft, dürfte das ein Glücksgriff sein, denn die Entwicklung der beiden Coins wirkt auf den ersten Blick nahezu willkürlich: Über 9000 Kryptowährungen gibt es laut der Branchenplattform Coinmarketcap mittlerweile weltweit, doch die allerwenigsten unter ihnen entwickeln sich langfristig zu etablierten Größen wie Bitcoin oder Ether.
Patrick Hansen, Blockchainexperte des Branchenverbands Bitkom, ist sich sicher, dass 99 Prozent aller Coins „langfristig wohl keine Zukunft“ haben. Wie riskant sind also Investitionen in Dogecoin und Safemoon, und woher kommt der plötzliche Hype um die beiden Ausnahme-Coins?