Rath checkt ein: Mein perfekter Sommerurlaub: Bewegter City-Trip durch die Designhauptstadt Barcelona
Fast alle Möbel wurden von Patricia Urquiola selbst ausgewählt oder von weiteren Design-Ikonen für das Hotel angepasst.
(Foto: Mandarin Oriental Barcelona)
Foto: HandelsblattSommer, Sonne, Strand – klingt nach einem klassischen Sommerurlaub, aber auch nach Routine. Genau diese suche ich im Urlaub nicht. Wenn Sie meine Kolumne regelmäßig lesen, wissen Sie: Ich bin 300 Tage im Jahr geschäftlich unterwegs und übernachte in fremden Betten. Also in Hotelzimmern – Sie wissen schon. In meiner freien Urlaubszeit genieße ich mit Vergnügen etwas mehr und gerne auch Meer. Seit der Pandemie ist die Hotellerie stärker fragmentiert denn je. Longstays, Workations, Airbnbs sind nur einige der aktuell gefragten Konzepte.
Ich nutze den Frühsommer und fliege nach Barcelona, in die zweitgrößte Stadt Spaniens. Ob mich wohl das spanische Temperament und die hiesigen Hotelangebote auf einen perfekten Sommerurlaub einstimmen können? Jedenfalls wollte ich schon immer einmal über die bekannteste Flaniermeile Las Ramblas schreiten, ohne von Touristenströmen überrannt zu werden.
Ich habe Glück, das Reisen ist erst seit Kurzem wieder erlaubt, sodass ich die Metropole überraschend entspannt erlebe. Die ersten Straßenmusikanten spielen wieder auf der berühmtesten Straße der Stadt, die bunten Kioske bieten Snacks und die Tagespresse an. Kolumbus, oder besser gesagt seine Statue, zeigt mir den Weg nach Amerika. So weit gehe ich an diesem Tag nicht mehr, aber es ist immer gut, die Richtung potenzieller Möglichkeiten zu kennen.