Geldanlage: Bitcoin-Futures-ETF startet in den Handel – Sieben Dinge, die Sie darüber wissen müssen
Für Anleger wird es durch Produkte wie den Bitcoin-Futures-ETF einfacher, auch über traditionelle Börsen in Kryptowerte zu investieren
Foto: BloombergNew York, Frankfurt, Düsseldorf. Die Kryptowelt feiert ihren nächsten Meilenstein. An diesem Dienstag ist in den USA der erste sogenannte Exchange Traded Fund (ETF), also ein börsengehandelter Fonds auf Bitcoin-Futures, in den Handel gestartet. Der Anbieter ProShares hat als erstes Unternehmen grünes Licht von den zuständigen Behörden für den börsengehandelten Fonds bekommen. Er trägt den Ticker BITO und ist an der New York Stock Exchange gelistet.
Die schnell wachsende Kryptobranche feiert das als wichtiges Signal für die Verschmelzung der traditionellen und der neuen Finanzwelt – auch wenn der Futures-ETF nur ein Schritt ist auf dem Weg zum großen Ziel der Branche, Bitcoin-ETFs anbieten zu können, und sich für Anleger in Deutschland wenig ändern wird. Denn die Produkte, die jetzt auf den US-Markt kommen, investieren nicht in Bitcoins selbst, sondern in darauf basierende Terminkontrakte.
Hier die wichtigsten Antworten zum ETF im Überblick.
1. Wie funktioniert der Bitcoin-Futures-ETF?
Der ETF bildet den Preis von Bitcoin-Futures ab und damit nicht den eigentlichen Bitcoin-Preis. Futures sind sogenannte Termingeschäfte, bei denen sich ein Verkäufer verpflichtet, eine Ware zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen bestimmten Preis an einen Käufer zu liefern. Der Käufer wiederum verpflichtet sich, die Ware auch abzunehmen. Der Vorteil: Die Futures sind regulierte Termingeschäfte, die an der Optionsbörse Chicago Mercantile Exchange, einer der größten Börsen der Welt, gehandelt werden.