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KarriereJeder Zweite will seinen Job kündigen – Sieben Anzeichen dafür, dass auch für Sie die Zeit zu gehen gekommen ist

Während der Feiertage dürften dieses Jahr mehr Beschäftige als sonst an der eigenen Karriere zweifeln. So erkennen Sie, dass nicht mehr viel geht – und steuern gegen.Lazar Backovic 25.12.2021 - 08:32 Uhr Artikel anhören

In manchen Situationen kann es besser sein, sich einen neuen Job zu suchen.

Foto: IMAGO

Corona ist ein Kündigungskatalysator. Und wenn es jemanden gibt, der die Funktionsweise dieser Jobvernichtungsmaschine wirklich versteht, ist es Anthony Klotz.

Klotz ist Managementdozent an der Texas A&M University und hat einen Begriff erfunden, der mittlerweile in den deutschen Arbeitsmarktjargon Einzug gefunden hat: „The Great Resignation“, die große Kündigungswelle inmitten der Pandemie.

Die ist auch in Deutschland real, wie eine noch nicht veröffentlichte Befragung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY unter 1500 Angestellten zeigt, die dem Handelsblatt vorliegt.

Danach ist derzeit fast die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland auf dem Sprung. Vor allem junge Angestellte und Frauen sind laut der Befragung wechselwillig. Nur 22 Prozent fühlen sich ihrem Arbeitgeber „sehr verbunden“ – ein Rekordtief.

US-Professor Klotz sieht vier Gründe für die aktuelle Kündigungswelle:

  • Erstens: Die Unsicherheit durch die Pandemie. „Viele Leute, die ihren Job während der ersten Krisenmonate gern hingeschmissen hätten, haben diese Entscheidung verschoben“, erklärt Klotz dem Handelsblatt. Seit einiger Zeit sehen Unternehmen weltweit nun aber, dass Mitarbeiter diese aufgeschobenen Kündigungsvorhaben nachholen.
  • Zweitens: Die Pandemie hat viele Mitarbeiter müde gemacht. Laut dem jüngsten AOK-Fehlzeiten-Report ist die Zahl psychosomatischer Beschwerden in der Pandemie deutlich gestiegen, während andere Krankmeldungen zurückgingen. „Burn-out ist immer ein Vorbote von Fluktuation“, bringt es Klotz auf den Punkt.
  • Drittens: Viele Angestellte stellen sich in der Pandemie die Sinnfrage. „Viele realisierten in der Krise, dass sie größere Veränderungen in ihrem Leben machen möchten“, erklärt Klotz. Bei einigen Menschen sei es zu Aha-Momenten gekommen – auch was die eigene Karriere betrifft.
  • Viertens: Der Wunsch nach Flexibilität wächst. Hunderte Millionen Wissensarbeiter weltweit waren in der Pandemie gezwungen, von zu Hause aus zu arbeiten. „Während sich viele Leute freuen, bald wieder ins Büro zurückzukehren, wollen viele andere weiter vom Homeoffice aus arbeiten“, stellt Klotz fest. Wer da ins Büro zurückbeordert werde, schaue sich nach anderen flexibleren Möglichkeiten um. Die Chancen dafür stehen jedenfalls gut. Der Jobmarkt brummt – auch trotz Corona.

Soweit die wissenschaftlichen Ableitungen. Doch was sind konkrete Anzeichen, dass man wirklich kündigen sollte? Und was lässt sich dagegen tun? Das Handelsblatt hat sich bei Personalern, Unternehmensberatern und Gründern umgehört – und diese sieben Anzeichen identifiziert.

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