Coronavirus-Variante: Arbeitsmarkt, Homeoffice, Geschäftsreisen: Das bedeutet die vierte Coronawelle für Ihren Job
Die neue Corona-Welle schränkt auch Geschäftsreisen wieder ein.
Foto: Moment/Getty ImagesDüsseldorf. Omikron breitet sich rasend schnell aus. In Deutschland ist die hochansteckende Coronavirus-Variante Stand Mittwoch bereits in fünf Bundesländern bestätigt worden. Dazu kommen Zehntausende Neuinfektionen mit der dominierenden Delta-Variante.
Für Donnerstag haben Bund und Länder deshalb die nächste Ministerpräsidentenkonferenz angekündigt, bei der mit schärferen Maßnahmen und vielleicht sogar mit einer allgemeinen Impfpflicht zu rechnen ist. Doch was bedeutet das Auftauchen der neuen Omikron-Variante in dieser vierten Welle für Beschäftigte und ihre Jobchancen? Der Überblick.
Arbeitsmarkt und Jobchancen
Der Jobmarkt brummt derzeit. Die Zahl der Stellenausschreibungen liegt seit Kurzem über dem Niveau vor der Pandemie. So zählte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im dritten Quartal fast 1,4 Millionen unbesetzte Stellen in Deutschland – etwa 36.000 mehr als vor Corona.
Gute Voraussetzungen also, um an einen neuen Job zu kommen und die eigene Karriere wieder in Schwung zu bringen. Mit Blick auf Omikron und die vierte Welle erwartet Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen, keine Katastrophe: „Einen richtigen Knick am Arbeitsmarkt gab es eigentlich nur im ersten Lockdown. Seit dem zweiten Lockdown ist eine Routine da und wir wissen, was kommt.“ Er schätzt deshalb, dass der Arbeitsmarkt „halbwegs stabil“ weiterlaufen wird.