Bitcoin, Ethereum & Co.: Ausverkauf am Kryptomarkt: Was hinter dem Einbruch steckt – und wie die Aussichten sind
Am Kryptomarkt geht es dieser Tage turbulent zu.
Foto: ReutersNew York, Düsseldorf. Die Turbulenzen am Kryptomarkt werden immer stärker: Am Wochenende fiel der Bitcoin zwischenzeitlich unter die Marke von 35.000 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit dem vergangenen Juli. Kryptowährungen aus der zweiten und dritten Reihe verloren teilweise bis zu 30 Prozent binnen 24 Stunden.
Das Handelsblatt gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Ausverkauf.
Was sind die Gründe für den rasanten Kursverfall?
Der wichtigste Grund für den Ausverkauf ist die anstehende geldpolitische Wende der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Die nächste Sitzung steht am Mittwoch an – dann könnten die Geldpolitiker um Fed-Chef Jerome Powell Details zur weiteren Strategie veröffentlichen.
Ökonomen erwarten, dass die Fed schon im März damit beginnen könnte, die Leitzinsen zu erhöhen und ihre Bilanzsumme abzuschmelzen. Damit würde sie dem Markt Liquidität entziehen.
In solchen Phasen setzen viele Anlegerinnen und Anleger auf defensive Werte und trennen sich von riskanten Positionen wie Kryptowährungen. „In Bärenmärkten wird das Gesamtportfolio-Risiko reduziert, was dazu führt, dass gerade das Krypto-Exposure aufgrund der hohen Volatilität heruntergefahren wird“, erklärt Dieter Falke, Geschäftsführer von Quant Capital. Auch Tech-Aktien waren in den vergangenen Wochen stark unter Druck geraten.