Kryptowährung: Bitcoin bleibt unter 36.000 Dollar – ist das der Beginn des neuen „Krypto-Winters“?
Die älteste und wichtigste Kryptowährung hat gegenüber dem Rekordhoch von knapp 69.000 im November 44 Prozent an Wert eingebüßt.
Foto: ReutersDüsseldorf, New York. Der Bitcoin ist am Samstag auf unter 35.000 Dollar gefallen, der niedrigste Stand seit Ende Juli. Am Samstagnachmittag notiert der Bitcoin bei 35.600 Dollar. Damit verlor die größte Kryptowährung gut sieben Prozent in den vergangenen 24 Stunden.
Bei der zweitgrößten Währung Ether sowie bei diversen kleineren Coins ging es sogar noch stärker abwärts. Ether notierte am frühen deutschen Nachmittag rund zwölf Prozent im Minus, bei 2470 Dollar. Solana verlor rund 16 Prozent und notierte bei 100 Dollar.
Die Krypto-Branche stellt sich nach dem neuen, drastischen Ausverkauf auf weitere Turbulenzen ein. Seit dem jüngsten Allzeithoch des Bitcoin im November hat die Digitalwährung fast 50 Prozent an Wert verloren, die Marktkapitalisierung fiel damit um rund 600 Milliarden Dollar. Der Markt insgesamt hat knapp 1,4 Billionen Dollar an Wert verloren, wie aus Daten des Analysehauses Coinmarketcap hervor geht.
Schon länger wird in der Branche darüber diskutiert, ob nach den rasanten Kursgewinnen aus dem Jahr 2021 nun ein neuer Krypto-Winter ansteht. Der vorherige Krypto-Winter, bei dem die Kurse drastisch einbrachen und sich dann mehrere Jahre lang nicht erholten, begann 2018.