Bitcoin und Co.: Finanzstabilitätsrat warnt vor Gefahren durch Kryptowährungen
In dem lateinamerikanischen Land ist der Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel zugelassen.
Foto: ReutersFrankfurt. Der Basler Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board, kurz FSB), eine internationale Organisation zur Überwachung des globalen Finanzsystems, warnt vor Risiken, die von Kryptowährungen ausgehen und Auswirkungen auf die globale Finanzstabilität haben könnten.
Die Märkte für Kryptoassets entwickelten sich schnell, heißt es in einem aktuellen Bericht – und „könnten einen Punkt erreichen, an dem sie aufgrund ihrer Größe, strukturellen Schwachstellen und zunehmenden Verflechtung mit dem traditionellen Finanzsystem“ eine „Bedrohung für die globale Finanzstabilität“ darstellen.
Mit dem Bericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde, aktualisiert der FSB seine Haltung gegenüber den Risiken von Kryptoassets für die Finanzstabilität. Zuletzt hatte der FSB im Juli 2018 eine Bewertung veröffentlicht, aus der hervorging, dass Kryptoassets kein wesentliches Risiko für die globale Finanzstabilität darstellten.
Zugleich wies die Institution aber schon damals darauf hin, dass man den Markt auch wegen des rapiden Wachstums wachsam beobachten müsse. 2020 folgten dann Empfehlungen zu sogenannten Stable Coins, also Kryptowährungen, die im Verhältnis eins zu eins an einen anderen Wert gekoppelt sind, beispielsweise den US-Dollar. 2023 sollen die Empfehlungen erneut überprüft werden.