Märkte am Morgen: „Wir befinden uns mitten in einem Bärenmarkt“ – Nervosität kehrt an Märkte in Asien und den USA zurück
Die Stimmung an den US-Börsen verschlechterte sich am Dienstag.
Foto: APNew York. An der Wall Street dominierte am Dienstag die Sorge vor den Folgen, die der Ukrainekrieg auf die globale Wirtschaft haben wird. Zwar kommen insgesamt nur ein Prozent der Umsätze von Unternehmen aus dem S&P 500 aus Russland und der Ukraine, wie das Analysehaus FactSet berechnet hat. Dennoch: „Wir fangen an zu verstehen, dass es keinen einfachen Weg aus dieser Tragödie gibt“, erklärte Kapitalmarktexperte Mohamed El-Erian, der unter anderem die Allianz berät, im US-Börsensender CNBC.
So seien Investoren vor allem über steigende Energiepreise besorgt. „Die Strategie, Transaktionen die mit der Energiebranche zu tun haben, von den Sanktionen auszuschließen, wird vermutlich nicht effektiv sein“, so El-Erian. Das würden Anleger nun zunehmend erkennen. Und hohe Energiepreise „sind ein heftiger Dämpfer für das Wirtschaftswachstum.“
Die Aktien schlossen schwach, Anleger flüchteten sich erneut in sichere Häfen wie Gold und US-Staatsanleihen. Auch an den Aktienmärkten in Asien war die Stimmung im frühen Handel gedrückt. Die Börse in Moskau bleibt am Mittwoch weiter geschlossen.