Devisen: Dollar, Euro, Franken, Yen: Welche Währung Anlegern jetzt Sicherheit bieten könnte
Währungen mit dem Status als sicherer Hafen könnten von geopolitischen Unruhen profitieren.
Foto: APFrankfurt. In Krisenzeiten folgen Anlegerinnen und Anleger meist einem einfachen Muster: raus aus dem Risiko. Das zeigt sich derzeit auch am Devisenmarkt. Seit dem russischen Krieg gegen die Ukraine und den darauffolgenden Sanktionen ist der Rubel abgestürzt. Die russische Währung hat seit dem Beginn der Invasion mehr als 30 Prozent an Wert verloren.
Aber nicht nur Russland spürt die Maßnahmen, in geringerem Umfang machen sie sich auch in Europa bemerkbar. Länder wie Deutschland hängen stark von russischen Energieimporten ab. Der Euro hat daher ebenfalls an Wert verloren.
Zulegen konnten hingegen Währungen, die als Zufluchtsort in Zeiten der Unsicherheit gelten, wie der US-Dollar, der Schweizer Franken und der japanische Yen.
„Im aktuellen Umfeld könnten Währungen mit dem Status als sicherer Hafen deutlich zulegen“, erwartet der Devisenexperte der Commerzbank, Ulrich Leuchtmann. Aus seiner Sicht hängt die Entwicklung jetzt davon ab, wie lange die Krise anhält und welche realwirtschaftlichen Auswirkungen es gibt.
Für Anlegerinnen und Anleger kann das Folgen haben – je nachdem, in welchen Währungsräumen sie investiert haben. Außerdem bietet sich ihnen durch Anlagen in besonders sicheren Währungen die Möglichkeit, sich gegen eine längere Krise abzusichern. Ein Überblick: