ETF-Portfolio erstellen: Einfache Anleitung für Anleger in sechs Schritten
Wie baue ich mein ETF-Portfolio am besten auf, um das Risiko zu streuen?
Foto: imago images/Westend61Köln. Der Siegeszug von börsengehandelten Indexfonds (ETFs) geht weiter. Kein Wunder, sie sind transparent, kostengünstig und streuen Risiken breit. ETFs bilden einen Index wie den deutschen Leitindex Dax ab. Anleger können die Wertentwicklung des Index jederzeit nachverfolgen und wissen damit, wie sich ihr ETF verändert hat.
Wer sich für einen ETF entscheidet, investiert breit und nicht in ein einzelnes Wertpapier. Er muss damit keine aktiv gemanagten Investmentfonds auswählen, bei denen ein Fondsmanager die Wertpapiere bestimmt. Das ist aufwendig und kostet Geld. Die laufenden Kosten für aktiv gemanagte Aktienfonds liegen pro Jahr zwischen 1,5 bis 2,5 Prozent. ETFs sind deutlich günstiger. Zudem schneidet nur eine Minderheit der aktiven Investmentfonds besser ab als der Markt.
Ein weiterer Vorteil: ETFs sind Sondervermögen. Geht der Emittent pleite, ist der Indexfonds nicht betroffen. Viele Argumente sprechen also für Indexfonds. Anleger sollten beim Aufbau eines ETF-Depots aber die Grundlagen der Geldanlage beachten.
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