Solar: Neue Photovoltaikanlage mit Wasserstoffspeicher verspricht Unabhängigkeit vom Stromnetz
Eigenheimbesitzer scheitern in ihrem Streben nach einem wärme- und energieautarken Leben meist an der langfristigen Speicherung der Sonnenenergie.
Foto: Picea/HPSBerlin. Angesichts hoher Energiepreise liebäugeln viele Hauseigentümer in Deutschland mit Solarstrom vom eigenen Dach. Jeder Vierte, der bisher ausschließlich Strom vom Energieversorger bezieht, plant, in den kommenden zwölf Monaten eine Solaranlage zu installieren, wie eine aktuelle Umfrage des Hamburger Marktforschungsinstituts Appinio ergab.
Etwa die Hälfte der Befragten äußerte sich unentschlossen oder kann sich erst später eine eigene Solaranlage vorstellen; für 24 Prozent kommt das gar nicht in Betracht.
Für die Umfrage wurden den Angaben zufolge rund 1000 Hauseigentümer Anfang des Monats online befragt. Die Erhebung sei repräsentativ nach Alter und Geschlecht, hieß es. Sie wurde im Auftrag des Dresdner Unternehmens Solarwatt durchgeführt.
Als häufigster Beweggrund für eine eigene Solaranlage wurde Einsparpotenzial bei Energiekosten genannt. Weitere Argumente seien eine größere Unabhängigkeit vom Energiemarkt sowie das Anliegen, etwas für die Umwelt zu tun.
Mit Photovoltaikanlage ganzjährig autark vom Stromnetz
Doch bislang scheitern Eigenheimbesitzer in ihrem Streben nach einem wärme- und energieautarken Leben meistens an der langfristigen Speicherung der über Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) aufgefangenen Sonnenenergie. Ein neues Solar-Wasserstoff-System soll ihre Besitzer laut Herstellerangaben in Kombination mit Wärmepumpen nun unter gewissen Voraussetzungen ganzjährig autark vom Stromnetz machen.